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Diese Zusammenstellung soll Ihnen helfen, einen Überblick über unser Behandlungsspektrum zu erhalten.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Patienten einen umfangreichen Service zu bieten. Unser freundliches Praxisteam setzt alles daran, in angenehmer Atmosphäre für Sie da zu sein. Durch innovative Behandlungsmöglichkeiten sind wir in der Lage, auf jeden Patienten ganz individuell einzugehen.

Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis.
Individuelle Behandlungszeiten sind gerne nach Absprache vereinbar.

Eine gezielte Vorsorge und regelmäßige Prophylaxe ermöglichen es, die eigenen Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten. Die wichtigsten Grundvoraussetzungen, um den bedeutendsten Erkrankungen der Mundhöhle, wie Karies und Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) entgegenzutreten, sind eine gute häusliche Mundhygiene und eine gesunde Ernährung. Beides zusammen reicht jedoch oft nicht als alleinige Maßnahme aus.
Auch wenn der Ausfall der Milchzähne bereits im Grundschulalter beginnt, ist es dennoch sehr wichtig diese besonders zu pflegen und zu schützen. Die Milchzähne haben unter anderem die wichtige Aufgabe als Platzhalter die bleibenden Zähne zu dienen. Geht ein Milchzahn zu früh verloren, kann der nachfolgende bleibende Zahn unter Umständen nicht in die korrekte Position in der Mundhöhle durchbrechen und eine kieferorthopädische Behandlung wäre notwendig als Korrektur der Fehlstellung. Um dies zu vermeiden, sollte schon frühzeitig die korrekte Zahnpflege eingeübt und regelmäßig trainiert werden. Dazu gehört eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker, regelmäßiges Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt.
  • Individuelle Aufklärung über Mundhygiene und eine gesunde Ernährung
  • Professionelle Reinigung der Zähne an schwer zugänglichen Bereichen
  • Eventuell Bestimmung des Kariesrisikos mit speziellen Bakterien-Tests
  • Erkennung von Zahnfehlstellungen und Überweisung zum Kieferorthopäden
  • Fluoridierung der Zähne, um einen Langzeitschutz vor schädlichen Säureangriffen zu bilden
  • Fissurenversiegelung der Backenzähne, um diese vor Fissurenkaries zu schützen
  • Professionelle Zahnreinigung (Privatleistung für Erwachsene und Kinder)
  • Individualprophylaxe (bei Kindern Leistung der gesetzlichen Krankenkasse)
    • Anfärben der Zähne, um die Beläge sichtbar zu machen. Instruktionen zum richtigen Putzen und Korrektur von Fehlern bei der Ausführung
    • halbjährliche Wiederholung dieses Vorgangs über mehrere Jahre hinweg bis sich seitens der Kinder eine Routine ein einstellt und sie von Sitzung zu Sitzung ihre Technik verbessern
  • Fissurenversiegelung (bei Kindern Leistung der gesetzlichen Krankenkasse)
    • Als Fissur bezeichnet man die Vertiefungen zwischen den Zahnhöckern. Um zu verhindern, dass es an dieser Stelle in jungen Jahren zu Karies kommt, werden diese in der Regel versiegelt. Es handelt sich dabei um eine nicht-invasive, prophylaktische Maßnahme. Der Zahnschmelz wird zuerst im Bereich der Fissuren angeätzt und danach mit einem dünnfließenden Komposit-Kunststoff überzogen und damit verschlossen.
    • Die Fissurenversiegelung kann nur bei kariesfreien Zähnen erfolgen.
    • Sie wird (als Kassenleistung) nur bei bleibenden Backenzähnen durchgeführt
  • Zahnputzschulung für Kinder
  • Fluoridierung (Fluorid) härtet den Zahnschmelz und schützt den Zahn vor Säureangriffen

Digitale Abformung  mit dem Intraoralscanner - Mehr Komfort, Sicherheit und Präzision durch computergestützte optische Abformung

Wir verwenden in unserer Praxis modernste, computergestützte Technologien, um einen maximalen Komfort und eine bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu ermöglichen.

Abformungen beim Zahnarzt dienen dazu, die aktuelle Situation im Mund des Patienten vor Beginn oder während einer Behandlung zu ermitteln. Sie dienen als Basis für Behandlungsplanung und den individuellen  Zahnersatz. Meist werden Abformungen von Oberkiefer und Unterkiefer mit speziellen Materialien wie Silikonen oder Alginaten durchgeführt, die mittels einem Abdrucklöffel in den Mund eingebracht werden und einer damit verbundenen Wartezeit von mehreren Minuten.

Eine sehr gute Alternative dazu ist die digitale Abformung mit einem Intraoralscanner, der mittels optischer Abtastung einen fast berührungsfreien "Abdruck" ermöglicht und vor allem bei starkem Würgereiz des Patienten die Genauigkeit und den Komfort deutlich erhöht.

 

Schöne, gerade Zähne wünschen sich immer mehr Menschen. Kein Wunder, schließlich gibt es kaum etwas Attraktiveres als ein offenes Lachen mit schönen und geraden Zähnen. Viele Erwachsene sind jedoch nicht glücklich mit ihren Zähnen. Selbst, wenn sie als Kind oder Jugendliche eine Zahnspange getragen haben, kommt es vor, dass sich die Zähne mit zunehmendem Alter wieder verschieben. Wenn es auch Ihnen so geht und Sie sich mit Zahnlücken, schiefen oder gedrehten Zähnen nicht abfinden wollen, dann haben wir für Sie die passende Lösung: Die Schienentherapie mit der unsichtbaren HarmonieSchiene, die vom erfahrenen Fachlabor Orthos bereits 2004 speziell für die Zahnkorrektur bei Erwachsenen entwickelt und seitdem immer weiter optimiert wurde. Schon innerhalb weniger Wochen lassen sich schiefe oder hervorstehende Zähne geraderichten und störende Zahnlücken schließen.

Die durchsichtige, herausnehmbare HarmonieSchiene fällt nicht auf und behindert im Alltag weder beim Sprechen noch beim Lachen. Schritt für Schritt schieben mehrere durchsichtige Schienen, auch Aligner genannt, ihre Zähne in die gewünschte Stellung. Mit der HarmonieSchiene bieten wir Ihnen nicht nur eine effektive, sondern im Gegensatz zu anderen Schienentherapien auch eine professionell begleitete kostengünstige Alternative für Ihren Weg zu geraden Zähnen.

Und so funktioniert die Schienentherapie:  Wir finden gemeinsam heraus, was Sie an Ihren Zähnen stört und was Sie sich wünschen. Dann nehmen wir Abdrücke von Ihrem Gebiss (digital oder analog) und senden diese ins Fachlabor.

  1. Das Fachlabor prüft, ob eine Zahnkorrektur mit der HarmonieSchiene bei Ihnen möglich ist und welcher Paketpreis für Ihre Zahnfehlstellung der passende ist. Dann erhalten Sie ein unverbindliches Angebot.
  2. Sie erhalten Ihr erstes Set an maßgefertigten HarmonieSchienen, die Sie den ganzen Tag tragen (außer zum Essen oder zur Zahnpflege).
  3. Wir begleiten Sie während der gesamten Behandlung und kontrollieren kontinuierlich den Verlauf Ihrer Zahnkorrektur.
  4. Nach Abschluss der Behandlung wird das erreichte Ergebnis dauerhaft gesichert.

Mit der Kariesinfiltration (Icon-Therapie) werden verfärbte Stellen mikroinvasiv behandelt, so dass kein Bohrer notwendig ist. Zuerst wird ein Ätzgel auf die betroffene Stelle aufbracht. Danach wird die Stelle  des Zahns mit Icon (flüssiger Kunststoff) aufgefüllt. Der Kunststoff dringt tief in den verfärbten Bereich  des Zahns ein und versiegelt ihn. Der Kunststoff wird dann mit blauem Licht ausgehärtet. Verfärbungen können damit zu einem Großteil abgedeckt und somit unsichtbar werden.

Gesunder Schlaf ist lebenswichtig: Gesunder und erholsamer Schlaf ist nicht nur für die Regeneration, Ausgeruhtheit und Leistungsfähigkeit wichtig, sondern auch für die Erhaltung der Gesundheit essentieller Körperfunktionen. Laut Studien der US-amerikanischen National Sleep Foundation benötigen Menschen im Durchschnitt zwischen sieben bis neun Stunden Schlaf. Dieser Erholungseffekt bleibt jedoch aus, wenn die Nachtruhe durch Schnarchen unterbrochen wird. Gesunder Schlaf durchläuft mehrere Phasen, in denen die Tiefe des Schlafs variiert. Schnarchen kann diesen Rhythmus stören, so dass die erholsame Tiefschlafphase nicht erreicht wird.

Schnarchen stört den Schlaf und kann krank machen: Eine Erhebung der Associated Professional Sleep Societies, LLC, von 2008 zeigt, dass 60% der Männer und 41% der Frauen schnarchen. Das stört nicht nur den eigenen Schlaf, sondern auch den des Partners. Die Folgen des Schnarchens werden häufig unterschätzt, denn auf Dauer können ernste Erkrankungen die Folge sein: Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Depressionen oder Sekundenschlaf…

Wieso schnarchen wir: Beim gesunden Menschen ist der hintere Rachenraum frei. Der Atem fließt ungestört und die Sauerstoffzufuhr ist gesichert. Ist dieser Bereich durch den Rückfall der Zunge oder anderer Weichteile verengt, wird der Atemfluss behindert. Die Folge sind Schnarchen oder schlimmstenfalls Unterbrechungen der Atmung bis zu mehreren Minuten lang, was die Versorgung mit Sauerstoff dramatisch verringert (Schlafapnoe).

Erholsamer Schlaf mit den SchlafHarmonie®-Geräten: Individuell angepasste, so genannte Protrusionsschienen, können hier Abhilfe schaffen. Das Wirkprinzip ist so einfach wie effektiv: Der Unterkiefer wird durch eine Schiene beim Schlafen vorn gehalten, so dass der Rachenraum offen bleibt. Der Atem kann frei fließen, die Sauerstoffversorgung ist gesichert.

Das digitale Röntgen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem im Gegensatz zum konventionellen Röntgenfilm eine spezielle Speicherfolie belichtet wird, die im Anschluss von einem dafür vorgesehenen Scanner ausgelesen wird.

Digitales Röntgen bietet einige Vorteile: Die digitale Röntgenaufnahme erscheint innerhalb weniger Sekunden auf dem PC-Bildschirm und kann direkt mit dem Patienten oder Kollegen besprochen werden

Eine um bis zu 90 Prozent reduzierte Strahlenbelastung gegenüber der klassischen Röntgenaufnahme. Dem zugrunde liegt, dass die digitale Speicherfolie sehr viel empfindlicher als der analoge Röntgenfilm ist. Die effektive Dosis einer herkömmlichen Zahnaufnahme beträgt etwa 35µSv, die einer digitalen Zahnaufnahme nur etwa 6µSv! Zum Vergleich bedeutet ein Flug von Berlin nach Mallorca eine Strahlenbelastung (aufgrund der Höhe) von etwa 8µSv. (Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz sollte man im Jahr nicht mehr als 1000µSv ausgesetzt sein, was nicht realistischen 166 Aufnahmen entsprechen würde.)

Digitale Röntgenbilder weisen eine sehr hohe Bildqualität auf und geben Zahn- und Knochenstrukturen hervorragend wieder. Außerdem ist es möglich, diese direkt im Computer nachzubearbeiten und eventuelle Anpassungen der Helligkeit und des Kontrasts vorzunehmen. Damit wird eine schnelle und genaue Diagnose möglich.

Die Digitalbilder können einfach an Patienten, Mitbehandler und Nachbehandler weitergegeben werden, damit gehören umständliche und qualitativ schlechte Kopien der Vergangenheit an.

Die digitale Röntgentechnik belastet weniger die Umwelt: Analoge Röntgenfilme und vor allem die entsprechenden Chemikalien zur Filmentwicklung, wie sie beim konventionellen Röntgen notwendig waren, sind nicht mehr notwendig.

Je nach vorliegender Situation am Patienten und dem Behandlungswunsch wird entweder von uns selbst implantiert oder in Zusammenarbeit mit mehreren kieferchirurgischen Facharztpraxen. Nach der Einheilungsphase wird in beiden Fällen von uns die Versorgung der Implantate mit Zahnersatz vorgenommen.

Dentale Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, in vielen Fällen aus Titan, die in den Kieferknochen geschraubt werden. Implantatversorgungen bestehen meist aus drei Teilen, nämlich dem Implantatkörper, dem Halsteil (Suprakonstruktion) und der befestigten Versorgung z.B. der Krone.

Implantate bedürfen einer gewissen Einheilzeit, abhängig von der vorliegenden Knochendichte meist 3-6 Monate, um eine optimale Verankerung und Festigkeit im Knochen zu gewährleisten. Dabei lagern sich lebende Knochenzellen direkt an die Oberfläche des Implantats heran.

Die Implantate bestehen meist aus Reintitan oder Titan-Legierungen. Diese Materialien werden seit Jahren auch in anderen Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt, z.B. in der Orthopädie für Endo-Prothesen, ohne dass ungünstige Abstoßungsreaktionen auftreten.

Im Frontzahnbereich können, aufgrund der besseren Ästhetik, auch Implantate aus Keramik eingesetzt werden, jedoch sind diese teilweise weniger bruchfest.

Der mögliche Einsatzbereich von Implantaten sind, unter anderem, der zahnlose Kiefer zur Verankerung von Totalprothesen oder der Schluss einzelner Zahnlücken zur Vermeidung einer Brückenversorgung auf 2 gesunden Zähnen.

  • Voruntersuchung mit zahnmedizinischer Abklärung und Anamnese, ob ein Risiko bei der Implantation besteht und welches Implantat gesetzt werden soll.
  • Ambulante Operation unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) mit einer Dauer von 30-60min im Normalfall. Bei nicht ausreichendem Knochen, kann zusätzlich ein Knochenaufbau (Augmentation) durchgeführt werden
  • Einheilphase (3-6 Monate) mit Versorgung der Situation mit einem Provisorium
  • Versorgung mit Zahnersatz
Zahnschmerzen werden in den meisten Fällen nicht von alleine wieder besser, deswegen ist ein zeitnaher Besuch sinnvoll. Um die Wartezeit für Sie so kurz wie möglich zu gestalten, rufen Sie uns bitte vor Ihrem Besuch kurz an, damit wir Ihre Schmerzbehandlung kurzfristig in den normalen Ablauf unserer Bestellpraxis einbinden können.

Zahnschmuck: Wir befestigen den Zahnschmuck absolut zahnschonend und schmerzlos. Eine mechanische Anrauung der Oberfläche mit einem Bohrer ist nicht notwendig, der Zahn bleibt unverletzt. Einer späteren Entfernung steht nichts im Wege. Zahnschmuck hat, wenn er korrekt befestigt ist, keine negativen Auswirkungen für die Zähne.

Adhäsive Zahnumformung: Komposit-Aufbau von Zähnen, die nicht mit Kronen versorgt werden sollen oder Lückenschluss durch Kompositanbauten an den Nachbarzähnen

Bleaching:  Zu den Ursachen für Zahnverfärbungen zählen u. a. äußere Einflüsse: Tee, Kaffee, Rotwein, Nikotin sowie innere Einflüsse: Allgemeinerkrankungen, Medikamentennebenwirkungen, wurzelbehandelter Zahn.

  • Bleaching in der Praxis: Dabei wird ein Bleich-Gel auf die Zähne aufgetragen und ggf. mittels Licht aktiviert. Der Vorgang kann wiederholt werden, bis das optimale Ergebnis erreicht ist.
  • Bleaching zuhause: Dabei setzt der Patient eine Kunststoffschiene auf die Zähne, in die das Bleich-Gel eingefüllt wird. Diese wird dann tagsüber einige Stunden getragen, wobei der Vorgang einige Wochen dauern kann.
  • Das Bleichgel kann zu einer vorrübergehenden Überempfindlichkeit der Zähne gegenüber Hitze und Kälte führen, die meist nach einer Woche ausklingt.
  • Nach aktuellen wissenschaftlichen Studien sind Zahn-Bleachings ansonsten unbedenklich und schädigen die Zahnsubstanz nicht.

Meist beginnt es harmlos mit geringem Zahnfleischbluten beim Putzen der Zähne. In diesem Stadium ist es meist noch relativ einfach, die Erkrankung an einem weiteren Voranschreiten zu hindern. Geringes Zahnfleischbluten entsteht durch eine Entzündung im Gewebe aufgrund von Bakterien bzw. Ablagerungen / Zahnbelägen. Solange dies noch der Fall ist, spricht man von einer Gingivitis oder einer einfachen Zahnfleischentzündung. Dieser Prozess ist bei geringen Belägen noch leicht umkehrbar, durch eine Verbesserung der häuslichen Mundhygiene.

Hauptursache ist anfangs eine Gingivitis durch bakterielle Plaque (Zahnbelag), einem zäh anhaftenden Biofilm, die bei nicht beginnender Verbesserung der Mundhygiene schließlich zu einer Parodontitis werden kann.

Dauert diese Erkrankung über einen gewissen Zeitraum an und ist der Knochen bereits durch den Entzündungsprozess angegriffen, spricht man von einer chronischen Parodontitis. Kennzeichnend dafür ist ein schleichender, meist schmerzloser Rückgang des Knochens, eine immer stärkere Freilegung der Zahnwurzeln mit dann oft einhergehender Zahnlockerung. Der Schaden ist irreversibel, fehlender Knochen wird sich nicht neu bilden.

Die Parodontitis wirkt sich entgegen der landläufigen Meinung nicht nur auf die Zähne aus, sondern hat auch Einfluss auf den Rest des Körpers. So stehen z.B. Diabetes und Parodontitis in engen Kontakt zueinander. Ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus verschlechtert die Möglichkeit die Parodontitis aufzuhalten erheblich und umgekehrt wirkt sich eine nicht behandelte Zahnfleischentzündung negativ auf die korrekte Einstellung des Diabetes aus und hat auch negative Einflüsse auf Herz und Gefäße.

  • Genetische Faktoren, Vererbung, familiäre Häufung
  • Rauchen!
  • Defekte des Immunsystems
  • Vorhandensein bestimmter Bakterien
  • Osteoporose
  • Mundatmung
  • Bruxismus

Wir sondieren das Zahnfleisch in bestimmten Intervallen, um einen eventuellen Therapiebedarf zeitnah zu erkennen und ggf. die entsprechende Therapie einzuleiten.

Zwingend notwendig nach einer Parodontitis-Therapie ist ein regelmäßiges Recall zur PZR alle 6 Monate, um den Therapieerfolg auch auf lange Sicht sicher zu stellen. Denn in den meisten Fällen erfolgt nach maximal 6 Monaten eine Neubesiedlung der Nischen durch die entsprechenden Bakterien.

Geht der Zahnnerv aufgrund einer großen Karies oder durch ein Trauma z.B. einen Sturz oder Schlag auf den Zahn zugrunde, ist meist eine Wurzelbehandlung nötig. Das Ziel ist dabei der Erhalt des Zahnes an seiner Position, um eine Extraktion (Entfernung) zu vermeiden.

Der Hohlraum, in dem der Nerv sich befindet, muß bei der Wurzelkanalbehandlung von Bakterien befreit und bis zur Wurzelspitze sauber gereinigt werden. Bakterien und sonstige Verunreinigungen werden durch die Bearbeitung der Kanäle durch rotierende Feilen sowie mit Spülungen entfernt. Abschließend werden die Kanäle mit einem Wurzelfüllmaterial bakteriendicht verschlossen. Nach erfolgter Wurzelbehandlung kann der Zahn mit einer Füllung oder Krone weiterversorgt werden.

Wir benutzen dazu moderne und aufwendige Methoden, um eine absolut gleichbleibende Qualität bei der Aufbereitung und Abfüllung der Wurzelkanäle zu erzielen.

  • Maschinelle Aufbereitung des Wurzelkanalsystems mit elastischen Nickel-Titan-Feilen (ProTaper- oder Reciproc-System je nach Situation)
  • Manuelle / klassische Aufbereitung des Wurzelkanalsystems in seltenen Spezialfällen
  • Digitales Röntgen zur Auswertung am PC und zur starken Verringerung der Strahlenbelastung für den Patienten!
  • Elektrometrische Längenmessung der Wurzelkanäle für eine exakte Bestimmung und zur Vermeidung einer sonst notwendigen Röntgenaufnahme.

Zähneknirschen (oder auch Bruxismus) gehört zu den sogenannten Parafunktionen, die vor allem nachts auftreten und sowohl die Zähne, als auch die beim Kauvorgang beteiligten Strukturen, übermäßig stark belasten und schädigen können.

Das Knirschen kann durch Vorkontakte (vorzeitiger Kontakt eines Zahnes mit einem anderen) entstehen; sehr oft handelt es sich jedoch um unbewusste Reaktionen auf Belastungen oder Stress.

Typische Symptome für Bruxismus sind akute Schmerzen im Bereich des Kiefergelenks, der Kaumuskulatur, der Nackenmuskulatur oder der Zähne, die vor allem morgens nach dem Aufstehen auftreten. In ausgeprägten Fällen mit starkem Knirschen sind Frakturen der Zähne und letztendlich der Verlust des Zahnes möglich. Sehr oft werden die Zähne über die Jahre zu kurzen Zahnstümpfen abgeschliffen, deren Behandlung sich dann schwierig gestaltet.

Festsitzender Zahnersatz: Der Zahnersatz wird an noch vorhandenen Zähnen oder Implantaten befestigt, entweder zum Schluss einer einzelnen Lückensituation oder zur Wiederherstellung der Ästhetik und Kaufunktion beim Ersatz mehrerer Zähne. Zum festsitzenden Zahnersatz zählen unter anderem Veneers, Teilkronen, Kronen, Brücken und Implantatversorgungen. Diese Versorgungen bestehen zum Teil aus Vollkeramik, Nichtedelmetall- oder aus Goldlegierungen.

  • Inlays: hochwertigere und beständigere Möglichkeit einen Zahn statt einer Kunststofffüllung zu versorgen, entweder aus Gold oder Keramik
  • Teilkronen: aus Gold oder Keramik, bei größeren Defekten
  • Kronen, Brücken: bei sehr großen Defekten
  • Implantatzahnersatz
  • Klebebrücken: minimalinvasive Brücken mit äußerst geringem Beschleifen der Nachbarzähne (Klebebrücken nur in speziellen Fällen anwendbar)
  • Veneers: hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikverblendschale, wird meist auf den Frontzähnen aufgebracht um großflächige ästhetische Korrekturen vorzunehmen

Herausnehmbarer Zahnersatz: Der Zahnersatz wird an noch vorhandenen Zähnen und Implantaten befestigt oder liegt direkt auf dem Zahnfleisch und ist abnehmbar. Dabei gibt es verschiedene Versorgungsmöglichkeiten, darunter z.B. die Sofortprothese, die Teleskopprothese, die Modellgussprothese und die Totalprothese.

Feststellung und Diagnostik von Kiefergelenkserkrankungen/CMD

Komposit-Füllungen: Hochwertige Kunststofffüllungen mit keramischen Bestandteilen

Nach einem Anätzprozess wird der Zahn mit einem Adhäsivsystem („Kleber“) behandelt um einen Verbund zwischen Zahn und Komposit herzustellen. Danach wird der Komposit-Kunststoff aufwendig in Schichten eingebracht und jede Schicht einzeln gehärtet um die Schrumpfung möglist gering zu halten. Abschließend erfolgt die Politur der Füllung

Zement-Füllungen / Glasionomerzemente: Für semipermanente / provisorische Füllungen

  • Spezielle zahnmedizinische Zemente, die von selbst an der Zahnhartsubstanz haften, jedoch nur etwa halb so fest die Komposit-Kunststoffe
  • Glasionomerzemente können kaum poliert werden und es bleibt meist eine raue Oberfläche zurück
  • Sehr viel stärkere Abnutzung durch den Kauvorgang aufgrund einer geringen Festigkeit des Füllungsmaterials

Adhäsive Zahnumformung: Komposit-Aufbau von Zähnen, die nicht mit Kronen versorgt werden können Lückenschluss durch Kompositanbauten an den Nachbarzähnen

Amalgam-Füllungen: In unserer Praxis wird kein Amalgam mehr verwendet.